Änderungskündigung

Änderungskündigung akzeptieren? Fachanwältin Silke Grage hilft

Bei einer Änderungskündigung kündigt der Arbeitgeber zunächst das gesamte Arbeitsverhältnis und bietet dem Arbeitnehmer gleichzeitig ein neues Arbeitsverhältnis zu geänderten Arbeitsbedingungen an. Der gekündigte Arbeitnehmer hat drei Möglichkeiten, hierauf zu reagieren:

  • Vorbehaltlose Annahme der neuen Arbeitsbedingungen
  • Ablehnung der neuen Arbeitsbedingungen
  • Annahme der neuen Arbeitsbedingungen unter dem Vorbehalt gleichzeitiger gerichtlicher Überprüfung der Wirksamkeit der Änderungskündigung

Will der Arbeitnehmer die Änderungskündigung nicht akzeptieren oder nur unter Vorbehalt annehmen, muss er innerhalb von drei Wochen ab Zugang der Kündigung Kündigungsschutzklage erheben. Da die genannten Optionen mit weitreichenden Konsequenzen verbunden sein können, sollte vor der Entscheidung auf jeden Fall der Rat eines Fachanwalts für Arbeitsrecht in Hamburg eingeholt werden.

 

Aktuelle Presseartikel

Hamburger Abendblatt 16./17.12.2017 Die Leserfrage: Ich habe in den letzten fünf Jahren von meinem Arbeitgeber mit der Novemberabrechnung immer eine Sonderzahlung erhalten, die in den ersten drei Jahren 4.000 Euro und in den letzten beiden Jahren...
Hamburger Abendblatt 28./29.10.2017 Die Leserfrage: Ich habe einem Außendienstmitarbeiter gekündigt und diesen gleich bis zum Ablauf seiner sechs-monatigen Kündigungsfrist freigestellt. Nun weigert er sich, seinen Firmenwagen...
hmbr-grg 2018-04-24 wid-85 drtm-bns 2018-04-24
Kuendigungsschutzklage Hamburg, Fachanwaeltin Arbeitsrecht Hamburg, Aufhebungsvertrag Hamburg, Abfindungsanspruch Hamburg, Fachanwalt Arbeitsrecht Hamburg, Kuendigungsschutz leitende Angestellte Hamburg, Arbeitsrecht Hamburg, Abmahnung Hamburg, Aenderungskuendigung Hamburg, Befristeter Arbeitsvertrag Hamburg